Wenn Großgruppen zusammenkommen – sich aber zu wenig bewegt

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Stundenlange PowerPoint-Schlachten, endlose Statusberichte und unterschwellige Statuskämpfe prägen viele Großveranstaltungen. Die einen sprechen auf der Bühne, die anderen schauen auf ihre Laptops. Anwesenheit ersetzt Beteiligung, Information ersetzt Orientierung.
Großgruppenformate sollen verbinden, motivieren und Klarheit schaffen – doch oft bleibt wenig hängen. Zahlen, Daten und Fakten werden präsentiert, ohne emotionalen Bezug. Fragen bleiben unausgesprochen, Widerstände unbearbeitet, Unterschiede zwischen Bereichen und Standorten unsichtbar.

Was eigentlich Raum für Austausch, Perspektivwechsel und gemeinsame Ausrichtung bieten könnte, wird zum Pflichttermin. Die Folge: geringe Aufmerksamkeit, wenig Dialog und kaum Impulse für Veränderung im Arbeitsalltag.

Lebendige Moderation schafft Verbindung, Orientierung und Beteiligung
Die Moderation von Großgruppen ist ein zentrales Instrument, um Unternehmen erlebbar zu machen – insbesondere dann, wenn sie an vielen unterschiedlichen Standorten tätig sind. In solchen Formaten schafft eine gute Moderation Verbindung, Orientierung und Bedeutung. Sie unterstützt Führungskräfte und Fachkräfte auf der Bühne dabei, ihre Themen klar auf den Punkt zu bringen und für alle Anwesenden verständlich und greifbar zu machen.

Eine lebendige Moderation ergänzt die Zahlen, Daten und Fakten der Geschäftsführung und der Bereiche um eine emotionale Ebene. Methodisch abwechslungsreiche Tage ermöglichen es den Teilnehmenden, anstehende Veränderungen nicht nur rational zu verstehen, sondern auch emotional nachzuvollziehen. Und Gelegenheit zu haben Widerstände zu bearbeiten. Das darf sogar freudvoll und leicht sein. So werden Strategien, Ziele und Herausforderungen nicht nur theoretisch erklärt, sondern anfassbar gemacht.
Für viele Mitarbeitende wird in diesem Rahmen erstmals deutlich, wie wenig sie bislang über das Gesamtunternehmen wussten, wie stark ihr eigenes Team möglicherweise rückwärtsgewandt agiert oder wie groß die Unterschiede zwischen einzelnen Standorten sind. Daraus entsteht häufig der Impuls, diese Themen im eigenen Verantwortungsbereich aufzugreifen und weiterzuentwickeln. Der Austausch zwischen Mitarbeitenden aller Ebenen ist daher ein zentrales Ziel solcher Moderationen.

Auch wenn sich die Inhalte und Schwerpunkte von Veranstaltung zu Veranstaltung unterscheiden, gibt es Themen, die immer wieder aufgegriffen werden müssen. Widerstände, Unsicherheiten und Sorgen dürfen – und müssen – sowohl auf Ebene der operativen Führungskräfte als auch auf der Ebene der Mitarbeitenden besprechbar werden. Eine professionelle Moderation schafft dafür durch eine zugwandte und humorvolle Herzlichkeit und Bodenständigkeit den notwendigen Raum und die passende Atmosphäre.
Ob Impulse, Interviews, Quizformate, gemeinsame Übungen oder auch kontroverse Diskussionen: Vernetzung, Austausch und die Möglichkeit, live Fragen zu stellen, sind für Großgruppen von zentraler Bedeutung. Das unmittelbare Feedback aus der Großgruppe liefert wertvolle Hinweise darauf, wie Strategien, Entscheidungen und Botschaften wahrgenommen werden – und wo weiterer Dialog notwendig ist.

Mein Ansatz – Moderation von Großgruppen
Ich schaffe durch eine Moderation Verbindung, Orientierung und Beteiligung, indem ich Inhalte klar, verständlich und emotional anschlussfähig mache und einen Raum eröffne, in dem Austausch, Fragen und auch Widerstände Platz haben.
Das Publikum lernt, das Unternehmen als Ganzes besser zu verstehen, unterschiedliche Perspektiven und Standorte einzuordnen und Veränderungen nicht nur rational, sondern auch emotional nachzuvollziehen – mit Impulsen für das eigene Handeln im Arbeitsalltag.
Ziel der Moderation von Großgruppen ist es, Dialog, Vernetzung und gemeinsame Ausrichtung zu ermöglichen, Motivation zu fördern und echte Bewegung anzustoßen, statt bloßer Anwesenheit und reiner Informationsvermittlung.

Foto: Deutsche Fachpflege, Verbundleitungstreffen