Forschung: Humor und Entwicklung

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In seinem Artikel “Humor und Entwicklung: Eine kritische Übersicht” beschreibt Werner Wicki sehr umfangreich die Entwicklung des Humors von der frühen Kindheit bis hin zum hohen Alter. Er betont dabei den engen Zusammenhang von Humor und kognitiver Entwicklung.

In den ersten beiden Lebensjahren entwickeln Kinder schon so eine Art Slapstick-Humor, z. B. indem sie einen Fuß in eine Kartonschachtel stecken und geräuschvoll ausschreiten, dabei auf ihre Geschwister schauen und lachen. Humor ist ein Leben lang eng verknüpft mit kognitiver Entwicklung. Also ein Kind lernt, was ein Telefon und was ein Schuh ist. Und fängt dann an mit dem Schuh zu telefonieren. Es hat Spaß mit Lernkonzepte zu spielen.

Werner Wicki beschreibt, daß am Ende des zweiten Lebensjahres ein Kind inkongruente Bezeichnungen für Objekte und Ereignisse verwenden kann. Ein Hund wird zum Beispiel belustigt als Katze bezeichnet. Ab dem dritten Lebensjahr können Kinder in unbändiges Lachen ausbrechen wenn es um “unmögliche” Dinge geht (z. B. eine Kuh die fliegt). Hierbei ist bemerkenswert dass Kinder im Vorschulalter (also 3- bis 6jährige) die besonders häufig und aktiv an sozialen Spielen teilnehmen und überdurchschnittlich oft in aggressive Auseinandersetzungen verwickelt sind, auch häufiger Humor initiieren. In der mittleren Kindheit hilft Humor dabei, aggressive Tendenzen in sozial akzeptierte(re) Bahnen zu lenken.

In dieser Übersichtlichkeit haben wir Werner Wicki kurz und knackig zusammengefasst. Hier geht es weiter: Werner Wicki Zusammenfassung